Sie haben einen MRT-Termin und wissen nicht, was auf Sie zukommt. Das ist der Normalfall. Hier steht der Ablauf, so wie er bei uns in der Brühlerwallstraße läuft.
Vor der Untersuchung
Sie melden sich an und füllen den Fragebogen aus, den Sie an der Anmeldung bekommen. Darin geht es vor allem um Metall im Körper: Herzschrittmacher, Defibrillator, Gefäßstützen, künstliche Herzklappen, Cochlea-Implantate, Metallsplitter. Wenn Sie einen Implantatpass haben, bringen Sie ihn mit. Aufnahmen von früheren Untersuchungen helfen uns beim Vergleich, egal ob sie auf einer CD oder als QR-Code vorliegen.
An der Anmeldung bekommen Sie außerdem einen Ausdruck mit Ihrem QR-Code. Über den sind Ihre Bilder direkt nach der Untersuchung abrufbar, und der Code bleibt dauerhaft gültig.
Metall bleibt draußen
Der Magnet ist immer an, auch wenn das Gerät gerade nicht arbeitet. Deshalb legen Sie Schmuck, Uhr, Piercings, Haarklammern, Brille und Hörgerät ab. Karten mit Magnetstreifen und Ihr Handy bleiben in der abgeschlossenen Umkleidekabine, sonst sind sie hinterher unbrauchbar. Kleidung mit Reißverschluss, Nieten oder Bügeln ziehen Sie besser aus, Umkleiden gibt es zu jedem Untersuchungsbereich. Tätowierungen sind in aller Regel kein Problem. Das klären wir mit Ihnen vor der Untersuchung ab.
In der Röhre
Sie liegen auf einer Liege, die langsam in die Öffnung fährt. Wir sind im Raum nebenan und sehen und hören Sie die ganze Zeit. In der Hand haben Sie eine Notklingel, mit der Sie sich jederzeit melden können. Da es laut ist, bekommen Sie Kopfhörer oder Ohrstöpsel. Die meisten Untersuchungen dauern 15 bis 30 Minuten.
Das Wichtigste klingt banal: ruhig liegen bleiben. Jede Bewegung macht die Bilder unscharf. Dann müssen wir die Aufnahmen wiederholen, und es dauert länger.
Wenn Sie Angst vor der Enge haben
Sagen Sie es vorher, nicht erst auf der Liege. Oft hilft schon das Wissen, dass Sie jederzeit herausfahren können und dass wir die ganze Zeit mit Ihnen sprechen. Rufen Sie im Zweifel vor dem Termin an, dann klären wir mit Ihnen, was in Ihrem Fall möglich ist.
Danach
Sie können direkt nach Hause gehen. Für uns fängt die Arbeit dann erst an. Eine MRT-Untersuchung besteht aus mehreren hundert Einzelbildern. Ein Facharzt sieht sich jede Schicht an, vergleicht mit früheren Aufnahmen und schreibt den Befund. Der geht an den Arzt, der Sie zu uns geschickt hat, und der bespricht das Ergebnis mit Ihnen. Deshalb bekommen Sie den Befund nicht schon an der Anmeldung.
Ihre Bilder sind dagegen sofort da. Sie rufen sie über den QR-Code ab, den Sie an der Anmeldung bekommen haben. Wie das funktioniert, steht auf unserer Seite zu den QR-Codes.
Fragen vor Ihrem Termin? Rufen Sie an: 0361 220900. Einen Termin vereinbaren Sie hier.